Unser Konzept im Kindergarten

Im Fokus unserer Arbeit steht die altersgemäße und individuelle Förderung der Kinder in einem zweisprachigen Umfeld. Wir unterstützen den natürlichen Lerndrang, nicht nur in Bezug auf den Spracherwerb; hierzu gehören Erfahren, Entdecken, Erforschen, Bewegung, Sinneseindrücke und Erkenntnisse, die die Kinder miteinander verknüpfen können. Soziales Miteinander, Handeln und Verantwortung für sich und andere übernehmen sind Kernpunkte unserer Förderung.

Unser vollständiges Konzept können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Spracherziehung

Spielen unterstützt die Lernfreude, die Lernmotivation und die kindliche Neugier auf Neues.

In den ersten Lebensjahren verfügen Kinder über natürliche Sprachbegabungen; eine zweite Sprache kann noch intuitiv und unbewusst erlernt werden. Der Spieltrieb und der Wissensdurst der Kinder unterstützen diesen Lernprozess: Nachsprechen, Einüben, Spielen, Singen usw. in altersgerechter Form ist Sprachspiel, kein Unterricht!

Unsere Kinder werden durch ein zweisprachiges Team nach dem Prinzip des sog. „Sprachbades“ betreut: Jede:r Erzieher:in spricht mit den Kindern überwiegend in ihrer Muttersprache, so dass diese eine feste Bezugsperson zur jeweiligen Sprache haben. So lernen Sie spielerisch Sprache und Kultur. In jeder Gruppe gibt es deutsch- sowie französischsprachige Erzieher:innen.

Von Hause aus bilinguale Kinder erhalten die Möglichkeit ihre Familiensprache zu einer „sozialen Sprache“ weiterzuentwickeln. Sie lernen die Welt durch zwei sprachliche und kulturelle „Fenster“ gleichzeitig zu begreifen.
Die deutschsprachigen Kinder erlernen kind- und altersgerecht die französische Sprache. Sie erhalten gleichzeitig Einblicke in die französische Kultur.

Jede Woche finden zusätzliche sprachliche Förderungen in kleinen Gruppen statt, die auf das Alter und die Sprachkompetenz der Kinder abgestimmt sind.

Unsere Ziele: Wir…

➤ stellen die Kinder in den Mittelpunkt und begleiten sie durch den Kindergartenalltag.
➤ verstehen Lernen als ganzheitlichen Reifungsprozess (d.h. Geist, Körper und Psyche gelten als Einheit).
➤ fördern ihre Persönlichkeitsentwicklung, ihre Sozial- und Eigenkompetenz.
➤ berücksichtigen die individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen der Kinder.
➤ regen die kindliche Freude und das Interesse am (eigenständigen) Lernen an.
➤ fördern Flexibilität und Kreativität im Denken und Handeln.
➤ ermöglichen den Kinder, eigene und konkrete Erfahrungen zu machen und schaffen dafür Bewegungsfreiheit.
➤ möchten, dass die Kinder Selbstvertrauen aufbauen, zugleich aber auch Grenzen erfahren und verarbeiten lernen.
➤ halten die Kinder zur Eigen- und Mitverantwortung an und unterstützen sie bei der Konfliktbewältigung.
➤ fördern aktiv die Sprachentwicklung der Kinder in einem deutsch-französischen Umfeld und den Zugang zur jeweils anderen Kultur.
➤ stehen im ständigen Kontakt mit den Eltern.